Philanthropin, Frankfurt am Main
© BS Schwarzbart
Planungszeitraum: 2004 - 2006
Erbracht: LPH 1 - 6 und 8
BGF: 13.470 m²
Architekt: HGP Architekten, Frankfurt am Main
Als Schule der ehemaligen Israelitischen Gemeinde Frankfurt bestand das Philanthropin bereits seit 1804. 1908 zog die Schule in das neu errichtete Gebäude in der Hebelstraße um. Von 1921 bis 1937 entwickelte such das Philantropin aus einer traditionellen zu einer fortschrittlichen Schule, Durch die Erweiterung der Schulzweige wurde eine Ausbildung vom Kindergarten an bis zum Abitur möglich. 1933 begannen die Repressionen, 1942 musste der Schulbetrieb aufgegeben werden.
1966 wurde von der jüdischen Gemeinde die I. E. Lichtigfeld-Schule gegründet, die Schülerinnen und Schüler im Jüdischen Gemeindezentrum im Westend unterrichtet. Das Philantropin war lange Sitz des Hoch’schen Konservatoriums und Spielstätte des Freien Schauspiel Ensembles Frankfurt. Nach aufwändiger Sanierung kehrte die Schulgemeinde 2006 in das Gebäude zurück.